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HÖCHBERG
Am zweiten Sonntag im Oktober wurde wieder die Höchberger Kirchweih gefeiert. Nach der Premiere im letzten Jahr verwandelten sich auch heuer wieder der Pausenhof der Ernst-Keil-Grundschule und die Jägerstraße in eine große Bühne für das, was Höchberg am besten kann: gemeinsam anpacken und gemeinsam feiern.
Der Duft von Zwiebelkuchen und Federweißer lag über den Ständen – die klassische Kombination, die zur Herbstzeit einfach dazugehört. Aber auch darüber hinaus war die Auswahl beachtlich: Der Kirchweih-Eintopf wärmte von innen, der Schaschliktopf sorgte für herzhafte Momente, und Bratwurst sowie Fischbrötchen fanden reißenden Absatz. Wer es lieber süß mochte, kam bei den selbstgebackenen Kuchen und frischen Waffeln voll auf seine Kosten.
Das Besondere an der „neuen“ Höchberger Kirchweih ist, dass sie von den Vereinen getragen wird – und die Liste der Beteiligten liest sich wie ein Querschnitt durch das gesamte Gemeindeleben: AWO, Netzwerk FrauenLeben, Verschönerungsverein, Partnerschaftsverein, Kapellenverein, Feuerwehr, JUZ, TGH Handball, Bürgerstiftung, AK Eine Welt, Schlepperfreunde, Obst- und Gartenbauverein, die Höchberger Grünen, UWG, CSU, Seniorenbeirat, DLRG, Tanzfamilie, Heimat- und Trachtenverein und das Freiwilligenzentrum waren vor Ort – dazu Peter Bögelein, der mit seinem selbst gezimmerten Zirkuswagen vertreten war sowie die Mainpost, die als Medienpartner die Veranstaltung begleitete.
Im Bild: Umrahmt von Vertretern des Heimat- und Trachtenvereins Höchberg freuten sich Paul Neumann und seine Enkelin Klara (Mitte), den diesjährigen Hammeltanz für sich gewonnen zu haben. Foto Linda Pfister