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Mitteilungsblatt Höchberg

HÖCHBERG

500 Biotop-Bäume in Höchberg ausgezeichnet

Nicht ohne Stolz meldete sich kürzlich Forstrevierleiter Wolfgang Fricker bei Bürgermeister Alexander Knahn, um über die beachtliche Zahl von Biotopbäumen zu berichten, die er im Höchberger Wald ausgezeichnet hat. Als Biotopbäume bezeichnet man speziell jene Bäume, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine besondere Bedeutung für Fauna und Flora haben. Hierbei handelt es sich oft um sehr alte, zum Teil auch bereits absterbende oder tote Bäume. So sind Bäume mit Specht- oder Faulhöhlen für eine Vielzahl von Tieren – vom Käfer über die Fledermaus bis hin zur Eule interessant und bieten Platz für die Jungenaufzucht, sind Tages- oder Nachtversteck und dienen als Nahrungsdepot. Aber auch Bäume mit besonderen Wuchsformen, mit größeren Stamm- oder Rindenverletzungen oder mit hohem Totholzanteil bieten vielen Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen einen Lebensraum. 500 solcher Bäume hat Forstrevierleiter Fricker jüngst vorwiegend in Höchbergs Tiergartengrund markiert und sie damit vor der Fällung, Räumung bzw. weiterer Verwertung bewahrt. Diese Bäume werden nun sich selbst überlassen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Wald als vielfältigen, artenreichen Lebensraum.

Im Bild: Bürgermeister Alexander Knahn (links) lässt sich von Forstrevierleiter Wolfgang Fricker erklären, wie und nach welchen Kriterien ein Biotopbaum markiert wird.