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Mitteilungsblatt Höchberg

HÖCHBERG

31. Höchberger Marktfest – Bieranstich mit 14 Schlägen

Freudig aufgeregt war Bürgermeister Alexander Knahn bei seinem ersten Bieranstich auf dem Höchberger Marktfest. Doch nicht deshalb benötigte er 14 Schläge, bis das erste Bierfass angestochen war, nein, jeder Schlag war wohl gewählt. Denn 14 Vereine und Organisationen beteiligten sich am Marktfest und für jede sollte ein Schlag symbolisch sein. Solidarität und Zusammenhalt wurden so demonstriert.
Doch was dann folgte, hätte auch der Bürgermeister nicht erahnen können. Leert sich normalerweise nach dem Bieranstich der Marktplatz wieder und die Menschen kommen erst am Abend zurück, war in diesem Jahr alles anders. Die Besucherinnen und Besucher blieben einfach auf den Bierbänken sitzen und freuten sich, endlich wieder gemeinsam feiern zu können. Bereits am Freitagabend begann das „Pre-Opening“ ein dreitägiges Fest einzuläuten, auf das Höchberg lange gewartet hatte. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, aber immer friedlich und respektvoll. So, wie Feste einfach sein sollten, fand Bürgermeister Knahn, der auch seine italienische Amtskollegin aus der Partnerstadt Bastia Umbra, Paola Lungarotti, begrüßen konnte. Sie war mit einer 50-köpfigen Delegation der Banda Musicale di Costano nach Höchberg gekommen, um hier mit den Freunden zu feiern. Die Italiener mit ihrer Freundlichkeit und Herzlichkeit steckten scheinbar an. Oder lag es doch an der langen Zeit des Darbens, dass man so ausgelassen feierte?
Die Nacht am Samstag wollte kein Ende nehmen, die Straßen rund um den Marktplatz leerten sich nicht. Mit so viel Andrang hatte der neue Festausschuss, der sich um die Organisation des Festes kümmerte, nicht gerechnet. Und so bangte mancher Essenanbieter, ob die Vorräte auch bis zum Festende reichen würden.

Freuen sich, endlich wieder feiern zu dürfen: v.l. Pfarrer Paul Masolo, Kulturmanagerin Franciska Bouma, die Festausschussmitglieder Jürgen Weidner, Ludwig Roos und Andreas Mühleck, 1. Bürgermeister Alexander Knahn, Ralph Rosenberger von der Würzburger Hofbräu, 2. Bürgermeister Sven Winzenhörlein, Altbürgermeister Peter Stichler sowie die Bürgermeisterin der Partnerstadt Bastia Umbra Paola Lungarotti.