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Mitteilungsblatt Höchberg

HÖCHBERG

„Tag der Vereine“ und Kirchweih-Trubel

Gleich vier leibhaftige Hammel gab es in diesem Jahr auf dem Marktplatz beim historischen Hammeltanz zu bestaunen. Alle kamen von der Kinder- und Jugendfarm aus dem Würzburger Leistengrund, zusammen mit ihren Betreuern. Sie gaben die perfekte Kulisse für den in jedem Jahr durchgeführten Puschentanz, der erneut vom Höchberger Heimat- und Trachtenverein auf dem Marktplatz organisiert wurde. Vorstand Klaus Kempf hatte den Wecker gut eingestellt, denn als der läutete, wurde der Puschen gerade an Nikolas Pößl übergeben. Er war mehr als erstaunt, dass er nun zusammen mit seiner Mutter Tanja Schalk-Pößl für ein Jahr der Puschenkönig von Höchberg ist. Schon als kleines Kind hatte er beim Tanz mitgemacht und nun war er völlig perplex, dass er gewonnen hatte.
In diesem Jahr nahmen besonders viele Paare am Treiben auf dem Marktplatz teil. Sie wurden von vielen Schaulustigen bewundert, die zur Kirchweih nach Höchberg gekommen waren, als sie zu den Klängen der Musikfreunde Höchberg um die Hammel herum „tanzten“ und den Kirchweihpuschen wie einen Staffelstab weitergaben. Letztlich waren alle Gewinner des Nachmittags, denn die Belustigung stand im Vordergrund. In Höchberg wird der Hammel seit Jahren nicht mehr geschlachtet. Dieser alte Brauch, der eine Art Bezahlung und Bonus für die Knechte nach der Ernte war, lebt heute noch fort, allerdings unblutig. Die Gewinner erhielten in diesem Jahr einen Essensgutschein für ein Höchberger Traditionslokal, in dem es auf jeden Fall keinen Hammel geben wird.

Im Bild v.l.: Der Vorstand des Heimat- und Trachtenvereins Klaus Kempf, 3. Bürgermeister Bernhard Hupp, 2. Bürgermeisterin Jutta Schulz, 1. Bürgermeister Peter Stichler, mit dem Kirchweihpuschen Nikolas Pößl, seiner Mutter Tanja Schalk-Pößl und weiteren Mitgliedern des Heimat- und Trachtenvereins