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Mitteilungsblatt Höchberg

HÖCHERG

1. Klausurtagung von Marktgemeinderat und Verwaltung

In der frisch fertiggestellten Kulturscheune fand am letzten Juniwochenende die erste Klausurtagung des Höchberger Marktgemeinderats auf Einladung von Bürgermeister Alexander Knahn statt.
Ziel dieser Tagung war es, vor allem den neu gewählten Marktgemeinderäten die Arbeit einer Kommunalverwaltung näherzubringen, sie für so manche Schwierigkeiten zu sensibilisieren und dabei den Austausch über Parteigrenzen hinweg zu fördern.
Unter dem Motto: „sammeln...ordnen...priorisieren“ stellte jede Abteilung des Rathauses bestimmte Themen ihrer täglichen Arbeit vor.
So warf Geschäftsführer Gerd Waltinger das omnipräsente Thema „Verkehr“ in den Raum. In vorher ausgelosten Gruppen sollten deren Mitglieder dann anzugehende Verkehrsproblematiken diskutieren und nach Priorität sortieren. Ganz oben stand bei vielen die Ausarbeitung eines Verkehrskonzepts, welches mit unterschiedlicher Gewichtung die Inhalte ÖPNV, verkehrslenkende Maßnahmen, (Anwohner-)Parken, Fahrradwege, oder auch die Verkehrsüberwachung umfasst. Als Beispiele wurden u. a. die nicht zufriedenstellende Situation des am Rewe-Kreisel endenden Radwegs und die fehlende Radweganbindung zwischen Hexenbruch und Mehle II. genannt. Auch die mangelnde Verkehrsanbindung der Frankenwarte und die beengte Situation im Winterleitenweg sowie die teils schwierige Anwohnerparksituation, vor allem am Hexenbruch, waren Themen, die bewegten.
Kämmerin Stefanie Grund ging näher auf die verschiedenen Aufgaben der Gemeinde ein, erklärte die Rangfolge bei der Einnahmenbeschaffung und stellte die schwierige bis unmögliche Herausforderung der Verwaltung dar, allen Haushaltsanträgen des Marktgemeinderats in einem Haushaltsjahr gerecht zu werden. Zur Veranschaulichung, welche Summen die verschiedenen freiwilligen Aufgaben und Pflichtaufgaben ausmachen und welche Einnahmen dem gegenüberstehen, sollten diese in erneuter Gruppenarbeit den entsprechenden Posten zugeordnet werden.