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Mitteilungsblatt Höchberg

HÖCHBERG

30 Jahre Städtepartnerschaft mit Bastia Umbra

Was als zarter Versuch der damaligen Bürgermeister Werner Hillecke und Vannio Brozzi im Jahr 1989 begann, hat sich zu einer stabilen Partnerschaft entwickelt, begann Höchbergs aktueller Bürgermeister Peter Stichler seine Festrede zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft von Bastia Umbra in Italien und eben seiner Heimatgemeinde. Unzählige Besuche von Menschen aus beiden Kommunen haben ein festes Band entstehen lassen, das so schnell nichts auseinanderbringen kann. Zuerst war es nur eine offizielle Angelegenheit, doch über die Jahre ist es eine Angelegenheit der Herzen der Menschen geworden, beschrieb er die Wandlung der Sichtweise in einer voll besetzten TG-Halle. Städtepartnerschaften leben davon, dass die Menschen der Städte zu Partnern werden ergänzte er plakativ. Und genau diese Partnerschaft konnte man am vergangenen Wochenende in Höchberg erleben. Mit 29 Italienern war ein Bus aus Bastia Umbra angekommen, um das Jubiläum zu feiern, aber vor allem um Freunde zu treffen. Denn hier kam nicht einfach eine Reisegruppe, es kamen Freunde aus Italien zu ihren Freunden nach Höchberg. Rodolfo Segatori, Präsident der Banda Musicale di Costano, ist ein Mann der ersten Stunde. Er ist zusammen mit Simone Bordichini, dem Präsidenten der Gruppo Giovanile di Costano, seit 30 Jahren bei fast jedem offiziellen Besuch aus Bastia Umbra in Höchberg dabei. Sehr wertvoll für Städtepartnerschaften ist die Unterbringung von Gästen in Familien. Hier lernt man das Leben der anderen viel besser kennen, sagte Segatori. In der langen Zeit der Partnerschaft war er schon in vielen Familien in Höchberg zu Besuch und viele Höchberger auch in seinem Haus in Italien. Man schätzt sich und freut sich jedes Mal auf ein Wiedersehen.